Immer wieder hört man in diesen Tagen vom gratis Girokonto. Das Girokonto mit Zinsen dagegen ist noch recht unbekannt. Hier gilt jedoch, dass es einige Angebote auf dem Markt gibt, bei denen auch auf das Girokonto Zinsen gezahlt werden. Meist handelt es sich aber nicht um kostenfreie Girokonten, die mit einer Verzinsung ausgestattet sind, sondern es geht hierbei vielmehr um Kombi-Angebote aus Tagesgeld und Girokonto.
Allerdings gibt es auch hier natürlich wieder einige Ausnahmen. Trotzdem das Girokonto kostenlos gewährt wird, werden genauso Zinsen darauf gezahlt. Die Girokonto Zinsen fallen allerdings meist geringer aus, als es bei anderen Formen der Geldanlage der Fall ist. Ebenfalls sollte bedacht werden, dass große Unterschiede zwischen den Banken bestehen, weshalb ein Girokonto Zinsen Vergleich Sinn macht.
Beim Girokonto Zinsen Vergleich wird schnell klar, dass die Zinshöhen je nach Bank sehr unterschiedlich ausfallen. So finden sich Zinssätze zwischen 0,5 und mehr als drei Prozent, wobei letztere jedoch sehr selten sind. Aus diesem Grund ist der umfassende Vergleich besonders wichtig. Bei sehr hohen Girokonto Zinsen sollte das Kleingedruckte zum Angebot genau betrachtet werden.
Oftmals handelt es sich dabei um Lockangebote. Die hohen Girokonto Zinsen werden nur für einen befristeten Zeitraum gewährt oder nur für Neukunden. Wer bereits Kunde bei der Bank ist, der kann die hohen Zinsen nicht erhalten.
Das Girokonto mit Zinsen bietet meist einen recht geringen Zinssatz, der jedoch für kleine Beträge, die zur Deckung des Girokontos dienen, völlig ausreichen. Wer jedoch größere Beträge auf seinen Konten parken will, sollte sich für ein hoch verzinstes Tagesgeldkonto entscheiden.
Die Tagesgeld Zinsen liegen bei einigen Banken deutlich höher. Im Vergleich sollte jedoch neben dem reinen Zinssatz auch die Häufigkeit der Zinsgutschrift betrachtet werden. Die 1822direkt Bank zum Beispiel bietet eine monatliche Zinsgutschrift an. Dadurch können die Inhaber des Kontos vom Zinseszinseffekt profitieren. Viele andere Banken ermöglichen die Zinsgutschrift nur einmal jährlich. Dadurch ist es nicht nur schwieriger, die gezahlten Beträge nachzuvollziehen, sondern fallen diese auch geringer aus, als bei mehrfachen Zinsauszahlungen.