Auf der Suche nach einem neuen Girokonto befinden sich immer mehr Menschen. Klar ist dabei eigentlich nur eines: Das Girokonto soll kostenfrei sein, die Kontoführungsgebühren entfallen. Da bei vielen Filialbanken für ein kostenloses Girokonto ein Mindestgeldeingang verlangt wird, der von den meisten Menschen nicht aufgebracht werden kann, wird sich immer häufiger für ein Girokonto einer Direktbank (wie z.B. DKB, ING DiBa oder 1822direkt) entschieden. Da diese Banken keine Filialen haben, müssen Antragsteller das Girokonto eröffnen, indem sie es online beantragen.
Doch spätestens zu diesem Zeitpunkt stellt sich die Frage, wie man denn im Web ein Girokonto eröffnen kann. Dabei ist es gar nicht so schwierig, wie sich manch einer das Ganze vorstellt. Meist stellen die Banken die Unterlagen zur Kontoeröffnung auf ihrer Webseite zur Verfügung. Diese Anträge müssen dann nur noch ausgefüllt und an die Bank geschickt werden, will man das Girokonto eröffnen.
Dabei ergeben sich zwei Varianten. Die eine besteht darin, dass der Antrag ausgedruckt und ausgefüllt wird. Nachdem er mit der eigenhändigen Unterschrift versehen wurde, kann er per Post an die Bank geschickt werden. Dabei wird auf der Postfiliale eine Identitätsprüfung durchgeführt, das so genannte Post-Ident-Verfahren. Dieses darf rein rechtlich gesehen nur von der Deutschen Post durchgeführt werden. Der Antragsteller muss sich dabei mittels Ausweis legitimieren, damit die Bank weiß, dass es sich auch um den richtigen Antragsteller handelt. Nach wenigen Tagen erhält der Kontoinhaber alle notwendigen Unterlagen, wie die Bestätigung über die Kontoeröffnung, die EC-Karte, die PIN und eine TAN-Liste. Aus Sicherheitsgründen werden hier jedoch mehrere Schreiben verfasst.
Die zweite Variante, um online ein Girokonto eröffnen zu können, besteht darin, den Antrag im Web auszufüllen und online zu versenden. In diesem Fall wird die Bank die notwendigen Unterlagen per Post zusenden und diese müssen wiederum mittels Post zurück geschickt werden. Da auch hier das Post-Ident-Verfahren zum Einsatz kommen muss, ist die zweite Variante jedoch mit einer längeren Bearbeitungsdauer versehen. Dessen sollten sich die künftigen Kontoinhaber bewusst sein.