Eines der wichtigsten Dinge im allgemeinen Wirtschafts- und Zahlungsverkehr ist das Gehaltskonto. Als Gehaltskonto werden alle Formen von Girokonten bezeichnet. Der Zusatz Gehalt im Gehaltskonto steht lediglich dafür, dass dieses Konto für die üblichen Lohn- und Gehaltszahlungen des Arbeitgebers eröffnet wurde. Daneben kann man natürlich noch ein weiteres Girokonto eröffnen (oder gar mehrere).
Das so genannte Gehaltskonto ist schon aufgrund dessen so wichtig, weil heute kaum ein Arbeitgeber mehr den Lohn bar bezahlt. Auch die eigenen finanziellen Verpflichtungen, wie Mietzahlungen, die Zahlung der Strom- und Telefonkosten läuft nur noch bargeldlos ab, eben über ein Gehaltskonto. Spätestens mit Beginn einer Lehrausbildung sollten auch Jugendliche deshalb ein solches Konto eröffnen.
Während Jugendliche fast immer ein kostenloses Gehaltskonto erhalten, sieht das bei den Erwachsenen schon anders aus. Sie sollen oft Kontoführungsgebühren bezahlen. Doch das muss nicht sein. Spätestens dann, wenn die Bank die Erhebung solcher Gebühren ankündigt, sollte ein Gehaltskonto Vergleich durchgeführt werden.
Dieser zeigt auf, bei welchen Banken ein kostenloses Gehaltskonto möglich ist und an welche Bedingungen dieses geknüpft ist. Oftmals müssen nämlich für die kostenfreie Kontoführung ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Diese sind regelmäßig in einem Mindestgeldeingang, der monatlich erfolgen muss oder einem Mindestbestand auf dem Gehaltskonto zu finden. Im Gehaltskonto Vergleich werden diese Bedingungen ebenfalls mit angezeigt.
Ein kostenloses Gehaltskonto zu finden, dürfte recht einfach fallen, da insbesondere die Direktbanken, wie z.B. DKB oder 1822direkt, solche Konten anbieten. Hier ist auch die Chance am größten, dass kein Mindestgeldeingang verlangt wird. In einigen Fällen findet sich im Gehaltskonto Vergleich auch das eine oder andere gratis Angebot, bei dem das Guthaben auf dem Konto sogar noch verzinst wird.
Sobald also der Lohn, das Gehalt, das Kranken- oder Arbeitslosengeld auf dem Konto eingeht, beginnt die Zinsfrist zu laufen. Die Bank verzinst das Guthaben auf dem Gehaltskonto dann mit einem vereinbarten Zinssatz. Die Auszahlungsfristen können bei einem Monat oder einer jährlichen Auszahlung liegen. Hier sollte wieder ein Blick auf das Kleingedruckte erfolgen.